Die ersten Wochen…

Am 26.06.2016 platzte ohne jegliche Vorahnungen eine Ader im Gehirn (Aneurysma). Ein derartiges Aneurysma kann jeder Mensch in sich tragen, ohne es zu wissen.

Darauf folgte die Erstversorgung im Helios Krankenhaus in Pforzheim, wo schnell die riskante Situation erkannt wurde und von wo Annabelle sofort mit einem Rettungshubschrauber in die Kopfklinik nach Heidelberg geflogen wurde.

Es begann ein Kampf um Leben und Tod. Die Prognosen der Ärzte bereiteten die Angehörigen auf das Schlimmste vor. Die Eltern sollten sich darauf vorbereiten, die Entscheidung zu treffen, die Apparate abzuschalten, die Annabelle am Leben hielten.

Die Ärzte machten ihren Eltern keine Hoffnungen. Sie sagten, es würde keinen Sinn machen, ein solches Leben zu führen, da das Gehirn zu große Schäden davon getragen hatte. Sie sollen ihr Kind doch einfach gehen lassen und ihr kein „sinnloses“ Leben antun.
Letzten Endes hatten die Eltern gar keine Entscheidung zu treffen – diese traf Annabelle ganz alleine: sie entschied sich für das Leben!

Die neue Lebensreise begann 

Die ersten Stationen dieser Reise waren:

  • Frühreha
  • selbstständiges Atmen
  • lernen von schlucken, essen und trinken

Im Dezember 2016 wurde sie laut Ärzten mit der klaren Aussage, dass sich der Zustand Annabelles nicht zum Positiven verändern könnte, als „ausrehabilitiert“ entlassen. Das bedeutet, dass medizinisch gesehen, keine weiteren Fortschritte zu erwarten waren. Die Eltern wurden vor die Alternative gestellt, ihr Kind in ein Pflegeheim zu bringen oder nach Hause zu nehmen.

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